Kräuter sind gesund

Wunderwirkung für die Gesundheit

Dass im Mittelalter Frauen, die sich besonders gut mit Kräutern auskannten, einen schlechten Ruf erhielten und als Hexen benannt wurden, liegt an der wahren Wunderwirkung der Kräuter auf die menschliche Gesundheit. Ihre Vitamine und Mineralien helfen dem Körper sich selbst zu heilen und tragen als wunderbare Nahrungsergänzung durch ihre wertvollen Pflanzenstoffe zu einer abgerundeten und gesunden Lebensweise bei.

Verwendung von Kräutern

Kräuter können sowohl in den täglichen Speiseplan in Form von Blättern oder klein gerebeltem Pulver eingesetzt werden, sind aber auch in Form von Tees, Tinkturen, Essig, Sirup oder Ölen ein leckeres und gesundes Mittel. Viele Kräuter verhelfen dem Magen-Darm-Trakt wieder richtig zu funktionieren und eine gestörte Darmflora zu normalisieren. Ebenso kann ein zu hoher, aber auch ein zu niedriger Blutdruck durch den Einsatz von Kräutern wieder in die rechte Bahn gebracht werden. Die wertvollen Pflanzenstoffe verhelfen zu einer besseren Gesundheit.

Die Kraft der Natur für sich nutzen

Bei einer wohldosierten Einnahme der Kräuter für eine gesunde Nahrungsergänzung können diese auf die menschliche Gesundheit einen großen Einfluss nehmen. Die Bitterstoffe in Basilikum, Salbei, Wermut, Lorbeer, Rosmarin, Oregano und Thymian regen den Appetit an und Kräuter wie Wacholder, Fenchel, Bohnenkraut oder Dill können den Magen beruhigen und entkrampfen sowie vor Blähungen schützen. Um die Nierentätigkeit anzuregen ebenso die Harnbildung helfen Borretsch, Basilikum, Kresse und Petersilie der Entwässerung. Rosmarin zum Beispiel hat eine konservierende Wirkung, denn bestimmte Stoffe in manchen Kräutern und auch Gewürzen können gegen Sauerstoffradikale sowie Pilze und Bakterien wirken. Kräuter verhelfen einer gesunden Ernährung auch dahingehend, dass man sie leicht als Salzersatz einnehmen kann und damit einen zu hohen Blutdruck vermeidet oder vermindert.

Kräuter schützen besser als Obst

Auch wenn oft vonseiten der Wissenschaft Empfehlungen darüber ausgesprochen werden, man solle am Tag mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen, um so viele Antioxidantien wie möglich aufzunehmen, sodass diese die freien Radikale neutralisieren können, so kam im Januar 2005 der Bericht des Journals für Orthomolekulare Medizin heraus, dass Gewürzkräuter eine noch viel höhere antioxidative Schutzwirkung besitzen als Obst. So gelten die Kräuter Majoran, Zimt, Nelken, Thymian, Rosmarin und Piment als ideale Nahrungsergänzung für eine gesunde Ernährung zum Schutz gegen freie Radikale, um sich so vor Krebs, dem Grauen Star, Alzheimer oder Arteriosklerose zu schützen.

Besondere Kräuter mit besonderer Heilkraft

Zu den kleinen Wunderkräutern gehört so zum Beispiel die Gartenkresse, welche über eine Vielzahl an kostbaren und gesundmachenden Inhaltsstoffen verfügt. Ihre Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe können das Blut reinigen und regen den Stoffwechsel an. Die Gartenkresse wird als natürliches Antibiotikum angesehen, denn in ihr befinden sich in hoher Anzahl Senföle, die auf Viren, Bakterien und Pilze eine wachstumshemmende Wirkung haben. Der Schnittlauch gehört zu den Laucharten und besitzt deshalb wie alle anderen Laucharten eine antibakterielle, harntreibende sowie schleimlösende Wirkung und wirkt ebenso positiv auf die Blutgefäße. Man sagt dem Schnittlauch mehr Vitamin C nach als einem Apfel. So enthalten 100 g Schnittlauch die gleiche Menge Vitamin C wie ein ganzes Kilo an Äpfeln. Ebenso sind eine große Anzahl an Senfölen und heilsamen Schleimstoffen im Schnittlauch enthalten. So gut wie alle Spurenelemente und Mineralien sind in diesem Lauch, die auf Erden möglich sind. So ist Schnittlauch sehr reich an Eisen. Diese Kräuter eignen sich ganz besonders für eine gesunde Nahrungsergänzung und mit einem wertvollen Plus an hilfreichen Pflanzenstoffen in der gesunden Ernährung.