Vegane Ernährung durch Kräuter ergänzen

Vegan und abwechslungsreich - das geht!

Obwohl es bereits seit einigen Jahren den Trend hin zur bewussten, rein pflanzlichen Ernährung gibt, genießt die vegane Ernährung immer noch einen verstaubten Ruf. Langweilig sei sie, eintönig, einseitig und nicht ausreichend, um die Bedürfnisse und Bedarfe des Menschen zu decken. Doch die vegane Ernährung ist keineswegs langweilig oder geschmacklos - ganz im Gegenteil. Die richtige Kräutergewürzmischung sorgt dafür, dass jedes vegane Gericht zu einem Geschmackserlebnis wird. Doch nicht nur für den Geschmack sind Kräuter dienlich. Als Nahrungsergänzung können Kräuter ganz erstaunliche Wirkungen entfalten und so ziemlich jedem potentiellen Mangeln entgegenwirken.

Kräuter - gesunde Geschmacksverstärker

In der richtigen Dosierung und Zusammensetzung können Kräuter erstaunliche Geschmäcker freisetzen. So werden Kräuter nicht nur als natürliche Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, sondern werden in der pflanzenbasierten Ernährung auch als Ersatz für bestimmte Geschmäcker verwendet. Der Geschmack von Kala Namak (auch Schwarzsalz oder Schwefelsalz genannt) beispielsweise erinnert stark an den von Eiern. Daher eignet sich Kala Namak gut für veganen Eiersalat, Rührei aus Tofu oder auch vegane Sauce Hollandaise.

Kräuter sind wahre Alleskönner, wenn es um die Kombination von Geschmack und Gesundheit geht. So eignet sich Koriander sehr gut zum Würzen veganer Fleischalternativen und wirkt darüber hinaus krampflösend, verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Kreuzkümmel hingegen offenbart sich als echter Weltenbummler: Er ist sowohl in der asiatischen und orientalischen als auch in der afrikanischen und lateinamerikanischen Küche vertreten. Bei Verdauungsproblemen und anderen Darmbeschwerden kann Kreuzkümmel zudem Linderung verschaffen.

Kein Mangel dank Kräutern

Eine rein pflanzliche Ernährung muss nicht gleichbedeutend mit einem Nährstoffmangel sein. Viele Vitamine und Spurenelement, die essentiell für den menschlichen Körper sind, können über Pflanzen oder auch über natürliche Nahrungsergänzungsmitteln aus Kräutern aufgenommen werden.

Auch das immer wieder aufkeimende Thema des Eisenmangels (Anämie) auf Grund des Fleischverzichts unter Veganern lässt sich leicht behandeln. Kräuter wie Basilikum, Brennnessel, Kressel, Löwenzahn, Thymian, Dill oder Rosmarin sind eisenreich und können den Bedarf an Eisen decken. Kurkuma ist ein wahrer Eisen-Spitzenreiter mit 40 Milligramm Eisen. Der Tagesbedarf eines ausgewachsenen Menschen liegt bei etwa 15 Milligramm. In Asien beispielsweise ist Kurkuma einer der Haupteisenlieferanten und nicht das Fleisch.

Ernährung ist, was man daraus macht

Die vegane Ernährung hat ihren verstaubten Ruf nicht verdient. Sie ist abwechslungsreich, bunt und nährstoffreich. Mit den richtigen Kräutern lassen sich unterschiedlichste Gerichte kochen, die nicht nur lecker, sondern auch überaus gesund sind. Kräuter sind äußerst effektive Nährstoff- und Vitaminlieferanten, die eine ausgewogene Ernährung erleichtern. Vegane Ernährung bedeutet also keineswegs Verzicht, wichtig ist, wie man an den Veganismus herangeht.

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