Wie gut ist Brennnesselkraut für uns?

Die Brennnessel - mehr als Unkraut

Bereits im Mittelalter wurde das Brennnesselkraut aus Sud aufbereitet zur Linderung von Asthma oder auch als Aphrodisiakum verwendet. Auch heutzutage ist die Brennnessel in vielen Medizinschränken und Küchen zu finden: Als Tee, Salat, Pesto oder auch Suppe, die Brennnessel ist äußerst vielfältig. Darüber hinaus gewinnt sie als natürliches Nahrungsergänzungsmittel zunehmend an Popularität.

Verwendungsgebiete

Das Brennnesselkraut enthält bis zu 40% Eiweiß und stellt somit eine für Veganer geeignete Nahrungsergänzung dar. Doch auch in der Medizin wird das Brennnesselkraut angewandt. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann es bei rheumatischen Gelenkentzündungen oder anderen Gelenkserkrankungen Linderung verschaffen. Zahlreiche Studien belegen diese Art der Wirksamkeit und somit ist eine Therapie mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln aus Kräutern wie dem Brennnesselkraut eine weithin verbreitete bei Arthrose, Arthritis oder anderen rheumatischen Erkrankungen.

Über die entzündungshemmende Wirkung hinaus sorgt die Einnahme von Brennnesselkraut für eine Entwässerung. Somit kann sie die Harnwege durchspülen, was bei Blasenentzündungen und Verdauungsproblemen hilft oder auch präventiv gegen Nierengrieß (kleine Nierensteine) agieren. Schlussendlich unterstützt Brennnesselkraut die Regeneration der Haut bei Hautausschlägen und es verstärkt das Haarwachstum.

Wirkungsweise von Brennnesselkraut

Das Brennnesselkraut wirkt auf Grund seiner drei wesentlichen Komponenten: Mineralstoffe, Flavonoide und Caffeolyäfelsäure. Die Mineralstoffe, hauptsächlich Kieselsäure, Kalium und Kaliumsalze, sorgen für die entwässernde Wirkung. Sie regen den Stoffwechsel an, sodass mehr Harnsäure ausgeschieden wird. Die zweite Komponente, die Flavonoide hemmen die Bildung entzündungsfördernder Enzyme, wie beispielsweise Leukotrienen und sind so ein gutes Mittel bei entzündlichen Harnwegsinfektionen. Die dritte und letzte Komponente ist die Caffeolyäfelsäure, deren entzündungshemmender Effekt Linderung bei rheumatischen Beschwerden verschaffen kann. Die Caffeolyäfelsäure hemmt gleich zwei Enzyme, die bei Rheuma ins Gewebe eingeschleust werden und so für schmerzende Gelenke sorgen. Diese zwei Enzyme, Prostaglandine und Leukotriene, werden durch die Säure daran gehindert, ins Gewebe einzudringen.

Warum brennen Brennnesseln?

Brennnesseln verfügen über feine Brennhaare an ihrem Stiel. Werden diese von einem Lebewesen berührt, brechen die Haare ab, stechen sich wie kleinste Nadeln in die Haut und setzen dort Ameisensäure frei. Diese Säure sorgt für das brennende Gefühl auf der Haut und dem eher unliebsamen Namen der Brennnessel. Das Brennen und die entstehenden roten Pusteln sind absolut harmlos und verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit wieder, da der Körper die Ameisensäure schnell abbauen kann. Bei der Verarbeitung in der Küche oder bei der Herstellung von Brennnesselkraut zu einer veganen Nahrungsergänzung, geht diese Eigenschaft gänzlich verloren, sodass Brennnesselkraut unbedenklich verzehrt werden kann.

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